Weihnachten ist das Fest der Liebe, Besinnlichkeit – und der leckeren Schlemmereien. Bei uns gehören Plätzchen, Gänsebraten und ein schön geschmückter Christbaum genauso zur Adventszeit wie die Bescherung an Heiligabend durch Weihnachtsmann oder Christkind. Aber das ist nicht überall so. Wie feiern beispielsweise Australier Weihnachten im Hochsommer? Und warum hängen in Grönland überall Herrnhuter Sterne? Hier sind ein paar typische Weihnachtsbräuche aus fernen Ländern für Sie zusammengefasst.

 

Weihnachten in Europa

Weihnachten in Schweden

St Lucy's Day. Date: 1927In Schweden fängt die Weihnachtszeit – ähnlich wie in Deutschland – mit dem ersten Adventssonntag an. Besonders ist dabei der Julbock. Er gehört seit der vorchristlichen Zeit zur skandinavischen Adventszeit und war ursprünglich das Symbol für die von den Göttern gegebene Fruchtbarkeit der Erde. Der Julbock war in Schweden sogar so wichtig, dass er bis ins 19. Jahrhundert die Geschenke brachte und erst später vom „Jultomte“, dem Weihnachtsmann, abgelöst wurde. Heute ist er vor allem bei Weihnachtsdekoration und Christbaumschmuck sehr beliebt. Ein bedeutender Brauch ist noch immer, den Bock, der vermutlich der Ziegenbock des Gottes Thor darstellen sollte, aus Stroh zu flechten und mit Bändern zu umflechten. Dieses lebensgroße Tierbild wird dann zu Weihnachten verbrannt.

Am 13. Dezember feiern die Schweden das Santa Lucia Fest. Da die schwedische Vorweihnachtszeit sehr dunkel ist, hat die Heilige Lucia, die Lichterkönigin, einen besonderen Stellenwert. Am Morgen des Luciatages bringen die Kinder des Hauses dem Herrn des Hauses süßes Frühstück und Glögg, den schwedischen Glühwein, ans Bett. Dabei singen die Kinder Lieder. Die Lichterkönigin Lucia trägt eine Krone mit brennenden Kerzen und hält eine weitere Kerze in der Hand.

Wie bei uns wird auch in Skandinavien am 24. Dezember Heiligabend gefeiert. Dabei steht besonders das Weihnachtsessen, das Julbord, im Vordergrund. Anschließend werden die Geschenke unter dem Tannenbaum ausgepackt. Der Julklapp ist eine traditionelle Art der Geschenkeübergabe. Dabei klopft der Schenkende stark an die Tür und wirft das Geschenk ins Zimmer. Er darf nicht erkannt werden, weshalb viele Schweden bei diesem Brauch einen Handschuh aus Silberpapier anziehen. Die Weihnachtsgeschenke sind üblicherweise witzig verpackt. Dazu gibt es ein lustiges oder auch bissiges Gedicht. Die Frage, wer der Schenkende sei, wird somit zu einem Ratespiel für die ganze Familie. Zum Abschluss der Feierlichkeiten gehen die Schweden 6 oder 7 Uhr des 25. Dezembers zur Frühmesse in die Kirche.

Weihnachten in Italien – moderne Traditionen treffen auf römische Überlieferungen

Das italienische Weihnachten, „Natale“, beginnt am 6. Dezember mit dem Nikolaustag. Kurz danach, am 8. Dezember, folgt der Hochtag der Unbefleckten Empfängnis. An diesem Tag fangen die Italiener an, ihre Häuser weihnachtlich zu schmücken. Außerdem werden dann bereits die Krippe sowie der Christbaum aufgestellt. Fünf Tage später ist das Fest der Santa Lucia, wobei arme Menschen beschenkt werden.

An Heiligabend gehen die Italiener zur Christmesse. Außerdem ist es wichtig, dass sie an diesem Tag kein Fleisch essen. Das Weihnachtsessen besteht deshalb häufig aus Meeresfrüchten, zum Nachtisch gibt es zahlreiche Süßigkeiten. Am Folgetag feiert die ganze Familie Weihnachten mit verschiedenen Fleischsorten, Käse und weiteren Süßigkeiten.

Die Geschenke finden die Kinder in Teilen Italiens am Morgen des 25. Dezembers vor der Schlafzimmertür oder ebenfalls unterm Weihnachtsbaum. Diese werden vom Christkind gebracht, aber auch der „Babbo Natale“, eine Version des Weihnachtsmanns, verbreitete sich in den letzten Jahren immer mehr.

In den anderen italienischen Gebieten kommt die Zauberin/Hex „La Befana“ am Dreikönigstag. Sie kommt nachts durch die Schornsteine und lässt ihre Gaben in Schuhen und Strümpfen zurück: die braven Kinder finden dabei schöne Weihnachtsgeschenke, während böse Kinder Kohlestücke bekommen.

 

Weihnachten in Asien

Weihnachten in JapanAsiatische Kinder mit Weihnachtstorte

In Japan ist Weihnachten das Fest der Geschenke. Es ist kein gesetzlicher Feiertag, doch in den letzten Jahren hat das Weihnachtsfest mehr und mehr an Bedeutung zugewonnen – allerdings aus anderen Gründen als beispielsweise in Europa.

Zum ersten Mal feierten die Japaner mit den Jesuiten 1549 Weihnachten. Nach der Einführung der Religionsfreiheit um 1873 begannen auch christliche Gemeinden, Weihnachtsmessen abzuhalten. Zum 20. Jahrhundert verbreitete sich in der Oberschicht der Trend, Partys zu veranstalten und sich zu beschenken.

Das japanische Weihnachten hat nicht unbedingt einen religiösen Hintergrund. Die meisten Japaner wissen nichts von der Geburt von Jesus Christus. Viele glauben, dass der amerikanische Santa Claus am 25. Dezember geboren worden sei. Wichtiger ist bei dem Fest das Weihnachtsshopping. Nach US-Amerikanischem Vorbild wollen sich große Kaufhäuser dabei mit aufwändiger Dekoration übertrumpfen.

Seit den 1980er-Jahren ist der „Christmas Eve“ vor allem zu einem Fest für Paare geworden. Dabei beschenken sich Verliebte oder haben ganz besondere Dates. Auch die Familie oder Freunde bekommen Geschenke. Außerdem gehört zum japanischen Weihnachten die Weihnachtstorte. Diese ist meist weiß und wird mit Erdbeeren verziert.

Weihnachten in Indien

Viele asiatische Länder sind durch westliche Medien oder aus historischen Gründen geprägt. So auch Indien. Da ist Weihnachten sogar ein offizieller Feiertag und heißt auf Hindi „bada din“ – der große Tag. Heiligabend ist dabei stark von Konsum geprägt, Santa Claus bringt den Kindern die Weihnachtsgeschenke. Schulkinder haben von Weihnachten bis ins neue Jahr hinein sogar Weihnachtsferien.

Christen in Indien besuchen aber natürlich auch den Gottesdienst. In christlichen Missionsschulen nehmen alle Kinder, auch hinduistische, an den Feierlichkeiten teil. Dabei studieren sie ein Krippenspiel ein und singen Weihnachtslieder.

Weihnachten in Russland

Weihnachtsmarkt am Roten Platz, MoskauIn Russland ist der offizielle Feiertag der 7. Januar und wird mit einer Weihnachtsmesse gefeiert. Davor fasten die Menschen 40 Tage lang. Der Nikolaus spielt in der Weihnachtszeit im Gegensatz zu anderen osteuropäischen Ländern keine große Rolle.

Die Geschenke bringt Väterchen Frost mit seiner Enkelin, einem Schneeflöckchen. Er trägt ähnlich wie der Weihnachtsmann einen langen roten oder weißen Mantel hat einen dicken weißen Pelz um den Hals gewickelt. Sein Wanderstab ist ein großer Eiszapfen. Auch er kommt mit einem Pferdeschlitten vom Nordpol in die Dörfer und Städte gefahren. Doch Väterchen Frost ist – anders als der Weihnachtsmann – ein Zauberer, der über den russischen Winter herrscht.

Am 31. Dezember verkleiden sich in Russland die Kinder als Schneeflocken und warten auf die Ankunft von Väterchen Frost. An diesem Tag gibt es auch das große Weihnachtsessen. Neben Kuchen und Gebäck kochen die Russen verschiedene Fleischsorten und Grütze. Dazu reichen sie heißen Tee und kalten Wodka. Am selben Abend bekommen die Kinder schon ihre Geschenke.

Das verspätete Weihnachten liegt an den unterschiedlichen Kalendern. Orthodoxe Christen richten sich meist nach dem Julianischen Kalender – wir nach dem Gregorianischen Kalender. So fällt das russische Weihnachtsfest auf den 7. Januar. Und wenn bei uns der 11. Januar ist, feiert Russland Silvester.

Weihnachten in Australien

In Australien wird Weihnachten sehr groß gefeiert – allerdings mit kurzer Hose und T-Shirt statt im dicken Wintermantel. Bei durchschnittlich 35 Grad feiern Australier „Christmas“ und orientieren sich dabei stark an den amerikanischen Traditionen: bunte Weihnachtsbeleuchtung, festlich dekorierte Kaufhäuser und geschmückte Tannenbäume. Auch die Hauswände werden im amerikanischen Stil mit Lichterketten überhangen.

Weihnachten in Australien

Sydney hat jedes Jahr einen etwa 26 Meter hohen Weihnachtsbaum. Dieser wird mit circa 21.000 Glühbirnen, 4.000 goldenen Kugeln und 1.500 grünen und goldenen Bändchen verziert. Die Einheimischen schmücken ihre Häuser Anfang Dezember. Da ein echter Weihnachtsbaum allerdings sehr selten und somit auch teuer ist, stehen bei den meisten Familien Plastik-Tannenbäume im Wohnzimmer. Aufgrund der Hitze gibt es in Australien keine echten weihnachtlichen Kerzen – das Wachs würde innerhalb kürzester Zeit schmelzen.

An Heiligabend kommt bei Putenbraten und Plumpudding die ganze Familie zusammen. Die Kinder legen am Abend eine Möhre und eine Schale Milch raus, damit Santa Claus sowie seine Rentiere gut versorgt sind. In der Nacht zum 25. Dezember kommt der Weihnachtsmann und wirft die Geschenke in die Strümpfe vorm Kamin. Am nächsten Morgen findet die Bescherung statt. Es ist üblich, dass sich dann die Familie zum Brunch trifft. Den ganzen Tag lang wird gefeiert, viele gehen dafür sogar für Barbecues an den Strand. Der Folgetag ist auch in Australien der „Boxing Day“. Kaufhäuser öffnen an diesem Tag und verkaufen alles, was vom Weihnachtsgeschäft übrig geblieben ist.

Übrigens… Weihnachten auf den Weihnachtsinseln?

Der Name lässt auf große Weihnachtspartys hoffen. Doch die Einwohner der Inseln, die offiziell zu Australien gehören, feiern überhaupt kein Weihnachten. Wie die Osterinseln bekamen die Weihnachtsinseln ihren Namen vom Tag der Entdeckung. Das war zu Weihnachten 1643.

 

Weihnachten in Afrika

Weihnachten in Tansania

Auch in Tansania feiert man Weihnachten im Hochsommer. Wie in Deutschland dauern die Feierlichkeiten vom 24. Bis zum 26. Dezember. Weihnachtsschmuck gibt es nicht so häufig wie bei uns. Dies wird teilweise damit begründet, dass die ärmliche Geburt von Jesus Christus zum Fest der Liebe und Hoffnung wurde und es sich deshalb nicht über Luxus definiert. Dennoch finden auch in der Vorweihnachtszeit regelmäßige Adventsgottesdienste statt.

Am Heiligabend geht man auch in Tansania in die Kirche. Dieser werden dann Geschenke in Form von Geld oder landwirtschaftlichen Erzeugnissen überreicht. An den Folgetagen feiert die ganze Familie zusammen. Das große Weihnachtsessen besteht meist aus Chipsi, Ugali, Gemüse, dem Würzreis Pilau, Fleisch und verschiedenen Saucen. Dabei kochen alle mehr, als eigentlich benötigt wird. So können auch die Gäste, die mit Freunden und Verwandten zu Besuch kommen, etwas abbekommen. Die Tansanier schenken sich zu Weihnachten meist neue Kleidung, da es eine wichtige Tradition ist, am Weihnachtsfest neue Kleidung zu tragen.

Weihnachten in Ägypten

Kahk, arabisches GebäckErst am 29. Tag des koptischen Monats „Khiakh“ feiern die Ägypter Weihnachten, das entspricht unserem 7. Januar. Dieser ist auch seit 2002 ein offizieller nationaler Feiertag in Ägypten.

Schon vor dem Weihnachtsfest fasten die Kopten 43 Tage. In dieser Zeit dürfen sie keine tierischen Speisen essen. Sie gedenken dabei symbolisch Moses, der 40 Tage am Berg Sinai auf die 10 Gebote wartete. Die drei weiteren Tage stehen für das Wunder des Berges El Mokattam, der durch göttliche Hand bewegt wurde. Das große Weihnachtsessen beendet diese Fastenzeit. Dabei gibt es traditionelle Speisen wie das Gebäck Zalabya und das Fischgericht Bouri. Die traditionellen Plätzchen „kahk“ wird ebenfalls von Muslimen zu Eid el fitr gebacken.

Kinder bekommen in Ägypten zu Weihnachten Süßigkeiten und kleine Geschenke. Manche bekommen auch das traditionelle El´aidia, ein Geldgeschenk, mit dem sich Kinder Süßes kaufen können. Daneben gibt es überall kleine Konzerte mit internationaler und koptischer Musik.

Am Weihnachtstag besuchen die Kopten üblicherweise die Messe um elf Uhr nachts. Viele gehen an Weihnachten in mehrere Kirchen. Diese liegen der Überlieferung nach auf dem Weg der Heiligen Familie durch Ägypten. Den größten Gottesdienst feiert die Kirche St. Markus in Kairo. Diesen führt der koptische Papst durch und wird über das Fernsehen in ganz Ägypten ausgestrahlt.

In Ägypten feiern auch viele Muslime Weihnachten. Zwar geht es dabei nicht um die Geburt von Jesus Christus, doch da das Fest sehr beliebt ist, nehmen sie einfach an den Feierlichkeiten teil. Die Christen feiern dafür auch muslimische Feiertage mit.

 

Weihnachten in Amerika

Weihnachten in Mexiko

In Mexiko beginnt die Weihnachtszeit am 16. Dezember mit den Posadas. Die neuntägige Fastenzeit symbolisiert dabei die vergebliche Herbergssuche von Maria und Josef. Jeder der neun Tage steht dabei für einen der Schwangerschaftsmonate von Maria. Typisch für diese Zeit sind auch die bunten Straßenumzüge mit Feuerwerk. Dabei zieht die ganze Gemeinde mit selbst gebastelten Figuren aus der Krippengeschichte durch das Dorf. Sie klopfen an jede Tür, bis sie eingelassen werden. Auf Grundlage der biblischen Geschichte feiern sie dann die Einkehr von Maria und Josef in eine Unterkunft.

Der Höhepunkt des mexikanischen Weihnachtsfestes sind die Piñatas. Die aus Pappmaschee gebastelten Figuren sind mit Süßigkeiten, Früchten und kleinem Spielzeug befüllt und werden an einen Baum gehängt. Die Kinder müssen mit Stöcken und verbundenen Augen auf die Piñatas einschlagen, bis sich der Inhalt über ihnen verteilt. Jedes Kind hat allerdings nur drei Versuche.

Auch in Mexiko gibt es am Heiligabend eine Mitternachtsmesse für die ganze Familie. Außerdem werden Freudenfeuer und ein Feuerwerk entzündet. Dabei tanzen die Mexikaner den „Baile de la Flor“, den Blumentanz. Auf die Bescherung müssen die Kinder allerdings länger warten – die gibt es erst am 6. Januar. Am Abend vorher müssen sie, ähnlich wie bei unserem Nikolaustag, die Schuhe ans Fenster gestellt werden. Am nächsten Tag befinden sich dann darin die Geschenke.

 

Weihnachten auf GrönlandGreenlanic Northern lights nearby Nuuk

Weihnachten ist in Grönland ein großes Lichterfest. Neben vielen Kerzen findet man aber auch überall einen Weihnachtsstern, den viele eher aus Deutschland kennen. Die Herrnhuter Sterne sind ein Vermächtnis der deutschen Herrnhuter Missionare, die im 18. Jahrhundert nach Grönland kamen. Egal, ob öffentliches Gebäude oder privater Haushalt – diese besonderen Sterne hängen überall und ergeben so ein großes Lichtermeer. Vervollständigt wird dieses Bild meist vom leuchtenden Nordlicht, welches in der Weihnachtszeit oft am Himmel zu sehen ist.

Am ersten Adventssonntag zünden die Städte die Kerzen an den Tannenbäumen an. Nun beginnen auch die meisten Familien, ihre Häuser zu schmücken, Plätzchen zu backen und Glühwein zu trinken. Da Grönland sehr kahl ist, müssen die Weihnachtsbäume lange vorher bestellt und aus Europa geliefert werden. Sind aber dann alle Kerzen zum ersten Mal angezündet, versammeln sich alle um den Baum und singen Weihnachtslieder. Während der Weihnachtszeit ziehen Kinder und Jugendliche von Haus zu Haus und singen. Als Belohnung erhalten sie von den Bewohnern Weihnachtsgebäck. Besonders wichtig ist in Grönland auch die Lucia-Prozession. Am 13. Dezember tragen Kinder Kränze auf dem Kopf und Kerzen in der Hand. Dazu singen sie Lieder von der heiligen Lucia.

Weihnachtlich singende Grönländer

Generell ist das Singen ein wichtiger Aspekt der grönländischen Adventszeit. Überall wird gesungen oder man hört Psalme und Weihnachtsmusik. Bei den Gottesdiensten singen die Grönländer häufig zwei- bis dreistimmig, da die zahlreichen Kirchengänger somit geübte Sänger sind. Der Gottesdienst gehört für die Inselbewohner außerdem zu Weihnachten genauso wie der Psalm „Guuterput“ (Unser Gott). Die Weihnachtsmessen sind immer brechend voll. Die Predigten werden dabei – genauso wie die Lieder – auf Dänisch und Grönländisch gehalten.

An Heiligabend bekommen die Kinder morgens bereits ihre Geschenke. Diese werden vom Weihnachtsmann mit einem Hundeschlitten gebracht. Außerdem verwöhnen an diesem Tag die Männer mal die Frauen und alle tanzen um den Weihnachtsbaum. Das große Weihnachtsessen besteht meist aus Robben- Wal- oder Rentierfleisch. Weihnachten in Grönland ist ein Familienfest. Oft organisieren Verwandte und Freunde das spontane Familienessen gemeinsam.

Die Weihnachtszeit endet auf der großen Insel allerdings nicht gleich danach. Erst am Dreikönigstag, dem 6. Januar, nehmen die Grönländer ihre Weihnachtsdekoration und die Herrnhuter Sterne wieder ab. Bis dahin grüßen sie sich außerdem mit „Juullimi Pilluarit!“ (Fröhliche Weihnachten).

 

Weihnachten weltweit

Jedes Land, jede Region, vermutlich sogar jede Familie hat seine eigenen Traditionen rund um die Weihnachtszeit. Überall auf der Welt gibt es Menschen, die Weihnachten finden. Es ist das Fest der Liebe und Besinnlichkeit. Und somit natürlich ein schöner Anlass, die Tage mit den Liebsten zu verbringen – egal, wo man gerade ist.

 


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Quellen

Geschenkly: Weihnachten in anderen Ländern
Urlaubsguru: Weihnachten weltweit – Jedes Land feiert die Weihnachtszeit anders
Weihnachtsmarkt.net: Weihnachten und Weihnachtsbräuche in aller Welt
Travelistas: Wie Weihnachten in anderen Ländern gefeiert wird
Schweden-Tipp.de: Santa Lucia in Schweden
Sakkara: Weihnachten im Orient – Ägypten
Raushier Reisemagazin: Weihnachten in Grönland